Planspiele EU und die Wirtschafts- und Finanzkrise
"Wir haben immer noch 'ne Krise"
Wie viel ist der Euro noch wert? Welche Rolle spielt die EZB in der Krise? Was ist eigentlich eine Fiskalunion? Und wie könnte eine Wirtschaftsregierung aussehen?
Diese Fragen stellen sich nicht nur Europas Politiker, sondern auch junge Erwachsene, die in Europa leben und lernen. Antworten auf diese und andere Fragen gibt das EU-Planspiel "Europa und die Wirtschafts- und Finanzkrise", welches von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und der Bundesregierung veranstaltet wird.
Aufgrund des großen Erfolges des Projektes von 2009 und der anhaltenden Brisanz des Themas, wird es diese Veranstaltungsreihe auch im nächsten Jahr wieder geben! Insgesamt werden bundesweit 20 EU-Planspiele zu dem - leider nach wie vor aktuellen - Thema durchgeführt.
Schüler von allgemein- und berufsbildenden Schulen aller Bundesländer können dadurch spielerisch lernen, welche Ursachen die Krise hat, welche Rolle Europa in dieser Situation spielt und welche konkreten Problemlösungsstrategien von der Union und Deutschland entwickelt wurden.
Ziele des Projekts:
Neben dem allgemeinen Verständnis von finanzpolitischen Zusammenhängen vor dem Hintergrund der Globalisierung, soll bei den Schülern vor allem auch ein Bewusstsein für eine gesamteuropäische Verantwortung geschaffen werden. Frieden, Sicherheit und Wohlstand sind für Europa keine Selbstverständlichkeit, sondern eine lange und hart erkämpfte Errungenschaft, an deren Spitze die EU steht.
Um sie zu bewahren und die Krise zu meistern, braucht es innovative finanzpolitische Konzepte, den Willen zu einer vertieften Integration und vor allem gegenseitiges Vertrauen unter den Mitgliedsländern. Wie genau diese Ideen aussehen könnten und wie realistisch beziehungsweise wünschenswert solche Konzepte sind, können die Schüler innerhalb der Planspiel-Debatten erörtern.
Rubrik:
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